Sonntag, 18. Oktober 2009

Bestatter lehnen Sozialbeerdigungen ab

n Nordrhein-Westfalen verdoppelten sich die Ausgaben der Kommunen für Beerdigungen armer Menschen von 6,6 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 13,3 Millionen Euro im Jahr 2008. Bundesweit seien die Sozialhilfeträger nicht mehr in der Lage, die Anträge auf Kostenübernahme zügig zu bearbeiten, moniert Rechtsanwältin Heike Böhme-Küppenbender vom Bundesverband Deutscher Bestatter. Als Grund sieht sie neben der gestiegenen Zahl von Anträgen das komplizierte Prüfverfahren aller Bestattungspflichtigen.

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